Der Kurzdok „Stimme des Abends“ spielt in einem wegen Corona nach aussen verschlossenen Pflegeheim. Die Spazierfahrten reichen nur noch bis in den heiminternen Garten, die blühenden Blumen wecken Erinnerungen – wie es wohl daheim aussieht?
Margarete schreibt tief in ihren Rollstuhl gebeugt Briefe an ihre Enkelin, an Freunde und Familie und in ihrem Tagebuch verarbeitet sie die zu Herzen gehenden Fragen und Beschwerden der letzten Etappe ihres Lebens.
Obwohl man weiss, dass man sterben wird, soll auch dieser Lebensabschnitt noch eine Qualität in sich bergen – dies das tiefe Anliegen von Mathias, dem Heimleiter. Doch wieso haben wir Angst vor dem Tod und kennen wir die Bedürfnisse im hohen Lebensalter?
Gelebte Erfahrungen werden als Ressourcen für unsere Gesellschaft in die Welt getragen und so werden die Menschen im Film „Die Stimme des Abends“ Hoffnungsträger im Besonderen in dieser vom Abstand geprägten Zeit.

Die ldee zu diesem Film und der Gang in die 12-tägige Mit-Isolation im Pflegeheim wurde unmittelbar nach Beginn des ersten Lockdown geboren und geradewegs umgesetzt.

Produktion
trailblazing GmbH, 2020
Dokumentarfilm, 20 Minuten
Kamera
Veronika Müller Mäder, Jürg Mäder
Filmpremière
November 2020, Buchs SG
Streaming
Flyer
Regie und
Schnitt
Michelle Brun
Assistenz Veronika Müller Mäder
Musik
Arianna Savall und Petter Udland Johansen
Auszeichnung
Sweden Film Avards July 2020
Interview
Radio Deeside
Presse
Der Personalanlass des „Pflege und Hospiz im Werdenberg“ gibt uns die Möglichkeit zu einer stimmungsvollen internen Premiere von „Stimme des Abends“ mit all den Protagonisten der Pflege, des Hausdienst, der Küche, der Reinigung, der Physiotherapie, der Aktivierung…


„Ich fand es sehr persönlich, ergreifend der Film und diese Art von Wertschätzung hatte ich so nie vorher der Pflege gegenüber gehört (ausser von Patienten, natürlich nicht mit einbezogen) – traurig eigentlich.
Danke euch nochmals dafür.“