Das alte Jahr verabschieden und das Neue einladen, 25. Dezember 2021 bis 6. Januar 2022, die magische Zeit um Weihnachten und Neujahr, die Zeit zwischen der Zeit – die Rauhnächte.
Wie dies früher in einigen Gegenden in Österreich für diese Nächte Tradition war, habe auch ich Buchteln gebacken.

Um den Begriff der Rauhnächte ranken sich verschiedenste Vorstellungen und Bräuche. Es ist interessant und macht Freude, diesen Berichten nachzugehen, das Wissen zu weiten, das Eigene zu finden.

Ein Ritual ist mir dabei letzten Dezember begegnet und ich werde es auch in den nächsten Tagen bzw. Nächten wiederholen, die 13 Wünsche der Rauhnächte. Vermutlich schon etwas angepasst durch mich.

Vorbereitung

Umsetzung

Unterstützung auf neuen Pfaden

Der Mythos der Rauhnächte

Der genaue Ursprung der Rauhnächte lässt sich nur schwer ermitteln. Vermutlich geht er auf den germanischen Mondkalender zurück, der ein Jahr mit zwölf Mondmonaten und 354 Tagen beziffert. Die zum heutigen Sonnenkalender fehlenden elf Tage – oder zwölf Nächte – wurden als Tage außerhalb der Zeit angesehen. „Ein fester Kalender mit Jahreswechsel wurde erst spät in der frühen Neuzeit mit dem gregorianischen Kalender eingeführt“, sagt Volkskundlerin Hänel. „Vorher gab es regional unterschiedliche Termine des Jahresanfangs.“

Ein wichtiger Grund war wohl, dass die Weihnachtszeit seit jeher eine arbeitsfreie Zeit war. „Die Menschen kamen zusammen, haben gefeiert und sich Geschichten erzählt“, erläutert Hänel. „Auch Geschichten von unheimlichen Begegnungen in der Dunkelheit.“ So glaubten die Menschen, dass während der Rauhnächte viele Geister unterwegs seien.

Der Percht als Göttin der Rauhnächte wurde eine besondere Bedeutung zugesagt. Sie sollte laut Volksglauben darüber wachen, dass die Menschen nicht arbeiten und zur Ruhe kommen sollten. Vor allem im Alpenland war es Brauch, diese Gestalten, die sich mit der Dunkelheit anlegen, mit Masken und Glocken auch darzustellen.

aus www.quarks.de